Fendt baut Marktanteile weiter aus
Fendt-Traktoren genießen hohe Akzeptanz
In den vergangenen Jahren konnte Fendt seine Marktanteile in ganz Europa deutlich ausbauen. Während der europaweite Marktanteil 2003 noch bei 5,7 Prozent lag, konnte 2007 schon fast die Sieben-Prozentmarke überschritten werden. In Deutschland ist es Fendt im vergangenen Jahr gelungen mit einem Marktanteil von 20 Prozent bei den Traktorenzulassungen ab 51 PS wieder an erster Stelle zu stehen. Diese Zahlen sprechen eine deutliche Sprache für die hohe Akzeptanz der Fendt-Traktoren aus dem Allgäu
Ungebremste Nachfrage
In Deutschland - nach wie vor der stückzahlstärkste Markt für Fendt - hält die Nachfrage unvermindert an. Im vergangenen Jahr wurden 28.449 Fahrzeuge in den Markt gebracht. "Wenn man den Geschäftsverlauf des aktuellen Jahres betrachtet, stellt man weiter eine ungebremste Nachfrage fest", beurteilt Peter-Josef Paffen, Vice-President im Rahmen der Fendt-Pressekonferenz am 17. Juli in Ostrava in Tschechien die aktuelle Situation und rechnet für 2008 mit einem ähnlich positiven Marktverlauf wie im vergangenen Jahr.
Weiter an erster Stelle
2007 konnte Fendt das jährliche Kopf- an Kopf-Rennen um den ersten Platz bei den Traktorzulassungen für sich entscheiden. Dies machte erneut deutlich, dass sowohl der hohe Technikstandard als auch die hohe Qualität der Fendt-Traktoren auf große Akzeptanz bei den Kunden stößt. Bei Betrachtung der aktuellen Zahlen steht Fendt bei den Zulassungen ab 51 PS mit einem Marktanteil von 21,6 Prozent auch im ersten Halbjahr 2008 weiter an erster Stelle. Wenn man diese Zahlen weiter aufsplittet und die Marktanteile ab 101 PS oder 151 PS betrachtet, wird klar, wo die wahre Stärke von Fendt liegt. Bei den Zulassungen ab 151 PS liegt Fendt mit einem Marktanteil von 29,1 Prozent deutlich vor den Mitbewerbern. "Für das laufende Jahr rechnen wir damit, am deutschen Markt nochmals deutlich zulegen zu können. Im vergangenen Jahr konnten wir 4.886 Einheiten absetzen, 2008 haben wir uns zum Ziel gesetzt, im deutschen Markt 5.650 Traktoren zu platzieren", sagt Paffen.
Exportmärkte gewinnen weiter an Bedeutung
Die Exportmärkte haben in den vergangenen Jahren sehr dazu beigetragen, die angestrebten Wachstumsziele des Unternehmens zu erreichen. 2007 lag die Exportquote bei knapp 64 Prozent. "Das Exportgeschäft gewinnt für uns zunehmend an Bedeutung", macht Paffen deutlich.
Frankreich, seit vielen Jahren das wichtigste und stückzahlstärkste Exportland für Fendt, erlebte im vergangenen Jahr einen Marktzuwachs um rund 1.700 Einheiten auf eine Gesamtstückzahl von 29.143. Diesem Aufwärtstrend entsprechend ist es gelungen den Absatz von Fendt-Traktoren auf 2.341 Einheiten zu steigern und den Marktanteil von acht Prozent zu halten. Für das laufende Jahr rechnet Fendt mit einer weiteren Absatzsteigerung um 12 Prozent.
Einen leichten Marktrückgang erlebte der italienische Markt. Dort konnten im vergangenen Jahr 709 Fendt-Traktoren in den Markt gebracht werden. Die Verkaufszahlen aus den ersten Monaten des laufenden Jahres lassen auf eine Erholung des Marktes schließen.
Der spanische Markt konnte sich nach zwei eher verhaltenen Jahren 2007 wieder etwas erholen und legte um etwa 700 Einheiten auf 17.089 Einheiten zu. Fendt konnte seinen Marktanteil auf vier Prozent ausbauen.
In Österreich war die Nachfrage unwesentlich verhaltener als im Vorjahr, aber mit knapp 6.800 Einheiten weiter sehr gut. In Österreich ist es Fendt gelungen, seinen Marktanteil auf fast 10 Prozent (674 Einheiten) auszubauen.
In den Niederlanden entwickelte sich der Markt nach einem starken Marktzuwachs im Jahr 2006 weiter nach oben. Fendt erzielte 2007 einen Marktanteil von fast 13 Prozent.
Im vereinigten Königreich stieg die Nachfrage im vergangenen Jahr um fast 14 Prozent. Auch Fendt ist es gelungen, den Absatz dem Trend entsprechend auf 402 Einheiten zu steigern.
In Belgien verlief der Markt in den vergangenen Jahren sehr konstant. Für das laufende Jahr rechnet Fendt damit, seinen Marktanteil deutlich ausbauen zu können und plant für 2008 mit 300 Einheiten für den belgischen Markt.
Eine ganz andere Marktsituation im Vergleich zu nahezu allen anderen Märkten in Europa zeichnet sich in der Schweiz ab. Die Schweizer Regierung macht den Verbrauchern das geplante Freihandelsabkommen mit der EU mit Preisreduktionen von bis zu 25 Prozent schmackhaft. Die Landwirte befürchten entsprechende Einkommensrückgänge und zeigen sich daher nicht sehr investitionsfreudig. Fendt rechnet daher in der Schweiz mit einem Absatzvolumen - vergleichbar mit dem aus den vergangenen Jahren - von rund 240 Traktoren.
Sehr positiv dagegen zeigen sich auch die skandinavischen Märkte. Die Auftragseingänge aus Schweden und Dänemark sind sehr positiv. In Finnland kommen nun die Änderungen im Vertrieb zu tragen und der Absatz von Fendt-Traktoren konnte im vergangenen Jahr auf 30 Einheiten (2006: 10 Einheiten) ausgebaut werden.
Auch in den zentraleuropäischen Staaten von Bulgarien bis Estland, die der Europäischen Union angehören, entwickeln sich die Fendt-Absatzzahlen sehr gut. In 2008 werden voraussichtlich rund 1.300 Traktoren dorthin verkauft. Ebenso erfreulich ist der Vertrieb in die GUS-Länder. Für 2008 liegen bereits über 300 Aufträge vor, fast ausnahmslos für unser Top-Modell, den 936 Vario mit 360 PS. In diesen Ländern ist klar der Trend zu noch höheren PS-Leistungen erkennbar.
In Australien musste Fendt 2005 Marktanteilseinbußen hin-nehmen. Im vergangenen Jahr ist es Fendt trotz eines rückläufigen Marktes jedoch gelungen den Absatz wieder zu steigern und 112 Traktoren im Markt zu platzieren. Eine ähnliche Si-tuation ist in Neuseeland und Japan vorzufinden.
Äußerst positiv verlaufen auch die Geschäfte in Süd-Korea. Während dort bislang nur vereinzelt Traktoren abgesetzt werden konnten, gelang es Fendt im vergangenen Jahr 79 Maschinen im dortigen Markt abzusetzen und damit einen Marktanteil von drei Prozent zu erzielen.
In Nordamerika wurden 2007 193 Fendt-Traktoren verkauft, was einen Zuwachs von 60 Einheiten bedeutet. Die bisherigen Auftragseingänge deuten auf eine weitere Absatzsteigerung hin.

